Spezialisierung kontra Vielseitigkeit

„Schuster bleib bei deinen Leisten!“
Leisten? Viele wissen um die Bedeutung dieser hölzernen Formen nicht mehr. Das Sprichwort besagt, es sei besser, das zu tun, wo man sich seit jeher gut auskennt. Doch ist heutzutage nicht das Einzige was sich verändert die Veränderung? 

Die Schuhbranche veränderte sich langsam. Die Computerbranche definiert sich alle paar Monate neu. Weltwissen verdoppelt sich zurzeit alle drei Jahre. Macht es da noch Sinn auf Vielseitigkeit zu setzen, wo sich alle Welt spezialisiert?

Es folgt eine Gegenüberstellung in Form von Parallelismen:

  • Die SpezialistInnen haben ein tiefes Verständnis für ihr Arbeitsgebiet … die Vielseitigen haben ein breites Verständnis für die Gesamtsituation.
  • Die Einseitigen setzten auf ein einziges Pferd und freuen sich wenn es gewinnt … die Vielseitigen haben mehrere Standbeine und befürchten weniger wenn eines wegbricht.
  • Die ExpertInnen beraten in ihrem Bereich professionell … die Vielschichtigen schaffen selbst die rundum Betreuung.
  • Die SpezialistInnen haben vermeintlich weniger Aufwand … die Universal-Typen arbeiten angestrengt parallel.
  • Fach-Profis sind auf das Segment fixiert … die Facettenreichen reagieren flexibel offen.
  • Die SpezialistInnen schöpfen explizit aus ihrem Fach … die Vielseitigen verbinden das eine mit dem anderen und beschreiten neue Wege.

Wer von beiden ist nun besser? Wohl keiner von beiden. Die Kombination scheint ideal. Nur einseitig übertriebene Formen klingen amateurhaft: „Fachidiot“ kontra „oberflächlicher Multilateraler“.

Mehr Informationen unter: http://bit.ly/SPEZIALISIERUNG-KONTRA-VIELSEITIGKEIT